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Geschichte | Sowieso Mindestforderungen | Zust├Ąndigkeiten | Notwendigkeiten | Schutzma├čnahmen | Bauliche Anlagen mit Menschenansammlungen | Wesentliche ├änderungen | Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen | Umwelteinfl├╝sse | Trennungsabstand | Fangeinrichtungen | Ableitungen | Blitzschutzpotentialausgleich | Erdungsanlage | Innerer Blitzschutz | Pr├╝fprotokolle | ├ťberpr├╝fungen | PV-Anlagen | Solar-Anlagen | Klimaanlagen / R├╝ckk├╝hler | Absturzssicherungssysteme | Edelstahlkamin | Fliegende Bauten | Baustellen | Schwimmb├Ąder | Landwirtschaften | EX-Schutz | Seveso III Novelle

GESCHICHTE

Ein Blitzereignis, insbesondere der Blitz selber, stellt seit Jahrtausenden bei den V├Âlkern ein wichtiges Zeichen – meist der G├Âtter – dar. Das Wort ÔÇ×Blitz“ stammt aus dem indogermanischen "bhlei"= Leuchten.
Wer die Macht der G├Âtter f├╝r seine Zwecke nutzen – und dabei ├╝berlebte – konnte, hatte anscheinend gro├če Macht und gewann das Ansehen der Bev├Âlkerung. Zu diesem Zweck wurden an exponierten Stellen Tempel und Kultst├Ątten errichtet.
Um den Blitz einzufangen, wurden speer├Ąhnliche Masten errichtet.

Diese hatten sehr gro├če ├ähnlichkeit mit den Blitzfangstangen, die vom amerikanische Wissenschaftler Benjamin Franklin im Jahr 1752 entwickelt wurden.  Die ├ägypter verwendeten im 3. Jahrhundert vor Christus am Eingang des Horus Tempels eine ├Ąhnliche mit Kupfer beschlage Form.

ÔÇ×Hirschgeweihe als Blitzableiter am Stephansturme“
Nach einer beglaubigten Geschichte aus dem Jahre 1510.
Besorgte Wiener B├╝rger haben sich besorgt ge├Ąu├čert, dass der ÔÇ×b├Âse Blitz“ in den Riesenturm einschlagen k├Ânnte und ihn dabei besch├Ądigen oder gar zum Einsturz bringen k├Ânnte.
Zu dieser Zeit war kein Schutz vor Gewitter bekannt, aber der ein oder andere Aberglaube…. ÔÇ×Nach diesem Aberglauben scheute sich der Blitz vor nichts so sehr als vor gro├čen Hirschgeweihen“.
Es wurden vier m├Ąchtige Hirschgeweihe montiert, die nach dem Aberglauben drei Jahrhunderte ├╝berdauerten.
Im Jahre 1810 wurden die verwitterten Hirschgeweihe demontiert und zu Tabakpfeifen verarbeitet.
Der Inhalt stammt aus dem Buch:
Sagen und geschichtliche Erz├Ąhlungen der Stadt Wien.
Von Holczabek Johann Wilhelm ÔÇ×Siebente, umgearbeitete und vermehrte Auflage“ Verlag von Karl Graeser, Wien 1922

Eine Blitzentladung dauert meist weniger als ┬Ż ms (ÔëĄ0,0005 Sekunde). Zum Vergleich: eine Sinuswelle des ├Âffentlichen Stromnetzes hat bei 50 Hz eine Periodendauer von 20 ms. In dieser ├Ąu├čerst kurzen Zeit flie├čen mehrere 10 tausend Ampere. Diese extremen Bedingungen stellen eine Herausforderung dar.

Durch intensive Forschungen und Auswertungen von Blitzereignissen wurden die Normen soweit angepasst, dass das Blitzereignis heute gr├Â├čtenteils mit geringem Restrisiko beherrschbar geworden ist.

In den 1970er Jahren ist in ├ľsterreich f├╝r Blitzschutzanlagen die ├ľVE-E 49 erschienen.

Die Ausgabe von 1973 hatte den Namen ÔÇ×Errichtung und ├ťberpr├╝fung von Blitzschutzanlagen, Einf├╝hrung in die physikalisch technischen Grundlagen“. Es war eine Norm mit vielen technischen Spezifikationen und f├╝r den normalen Elektrotechniker schwer zu verstehen. Es wurde damals schon das Blitzkugelmodell in Grundz├╝gen beschrieben.

Mit der Ausgabe von 1988 wurden einfache Parameter definiert.

Wenn die ├ľVE-E 49/1988 mit der aktuellen ├ľVE/├ľNORM EN 62305-3 verglichen wird, dann sind diese Normen im Prinzip gleich. Wir d├╝rfen nur nicht vergessen, dass sich in den letzten 30 Jahren die Nutzung von Geb├Ąuden/Anlagen, die Bauweisen, die Sicherheitstechnik, die elektrischen Ausr├╝stungen usw. massiv ge├Ąndert hat. Das, was heute Standard ist, war damals noch nicht einmal Zukunft. Und das, was heute errichtet wird, soll f├╝r die n├Ąchsten Visionen eine gute Basis bilden.

Ein schneller Vergleich zwischen der ├ľVE-E 49/1988 mit der aktuellen ├ľVE/├ľNORM EN 62305 Reihe:

  • Damals gab es einen Blitzstrom, heute werden drei Blitzschutzklassen je nach Gef├Ąhrdung durch die Art des Geb├Ąudes, Lage und dessen Nutzung angewendet. Daraus ergeben sich unterschiedliche Ausf├╝hrungen, die sich auch preislich stark unterscheiden k├Ânnen.
  • Der Schutzbereich war generell 45┬░, heute ist der Schutzbereich von 77┬░ bis 23┬░ je nach H├Âhe der Fangeinrichtung und Blitzschutzklasse.
  • Zur sicheren Isolierung zwischen Teilen der Blitzschutzanlage und leitf├Ąhigen oder fremden leitf├Ąhigen Teilen war ein Trennungsabstand von generell 80 cm in festem Material einzuhalten.
    Heute wird er berechnet und beginnt mit 0 cm. Die 80 cm werden nur in Sonderf├Ąllen ├╝berschritten und k├Ânnen durch ein bessere Vermaschung (z.B. mehr Ableitungen, engere Fangmaschen usw.) reduziert werden.
  • Die Blitzschutzerdung war im Vergleich zu heute wesentlich aufw├Ąndiger. Mit 2018 erscheint die ├╝berarbeitete Erdungsnorm. Diese Norm fordert dann meist eine vermaschte Erdungsanlage unterhalb des Fundamentes.
  • Auch damals musste bei Geb├Ąuden, in denen elektrische Betriebsmittel mit elektronischen Bauteilen ┬ž 26 installiert waren, verbesserte Ausf├╝hrungen (z.B. Vermehrung der Fang- und Ableitungen, bessere Erdung, Erdung im Beton der Stockwerke, Abschirmungen, ├ťberspannungsschutz usw.) angewendet werden – das entspricht dem heutigen Blitzschutzzonenkonzept.
  • Das Problem der Schritt- und Ber├╝hrungsspannung war damals noch kein Thema.

Wenn man also die Normen vergleicht, dann ist im Prinzip nicht viel Neues dabei.

Die neuen Normen bieten Erleichterungen im Bereich Schutzwinkel, Trennungsabstand und Erdungsanlage. Diese Erleichterungen machen auch g├╝nstigere Ausf├╝hrungen als nach der alten Norm, m├Âglich.

Nachdem die Blitzunf├Ąlle immer weiter zur├╝ckgegangen sind – es haben immer weniger Personen im Freien gearbeitet – steigen diese wieder an. Dieser Anstieg ist durch vermehrte Freizeitaktivit├Ąten im Freien und die mangelnde Akzeptanz, dass man sich mit dem Wetter besch├Ąftigen muss, zur├╝ckzuf├╝hren.
Die Einstellung ÔÇ×bei einem Notfall ruf ich mal den Heli“ – auch Vollkaskotourismus genannt – kann vergebens sein, wenn die Schuhe qualmen.

Stand: 2020-05-01

    Satz- und Druckfehler, sowie Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Geschichte | Sowieso Mindestforderungen | Zust├Ąndigkeiten | Notwendigkeiten | Schutzma├čnahmen | Bauliche Anlagen mit Menschenansammlungen | Wesentliche ├änderungen | Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen | Umwelteinfl├╝sse | Trennungsabstand | Fangeinrichtungen | Ableitungen | Blitzschutzpotentialausgleich | Erdungsanlage | Innerer Blitzschutz | Pr├╝fprotokolle | ├ťberpr├╝fungen | PV-Anlagen | Solar-Anlagen | Klimaanlagen / R├╝ckk├╝hler | Absturzssicherungssysteme | Edelstahlkamin | Fliegende Bauten | Baustellen | Schwimmb├Ąder | Landwirtschaften | EX-Schutz | Seveso III Novelle

SOWIESO MINDESTFORDERUNGEN

Hier ein Auszug der Mindestforderungen f├╝r eine elektrische Anlage entsprechend Schutzma├čnahmen-vorschrift:
Der Hauptpotentialausgleich ist immer zu errichten.

  • Anzuschlie├čen sind Erdungsleiter, der Anlagenerdung, Nullungsverbindung, Schutzerdungsleiter der Hauptleitung, PA Antennenanlage, Erdungsleiter der Informationstechnik, PA Blitzschutzanlage, PA Wasserleitung, PA Gasinnenleitung, PA andere metallene Rohrsysteme, PA Metallteile der Geb├Ąudekonstruktion soweit sinnvoll usw.
  • Ein zus├Ątzlicher Potentialausgleich ist zu errichten, wenn besondere Gef├Ąhrdungen auftreten oder anderweitig gefordert wird.
  • Eine ├ťberspannungsableiter gegen indirekte Blitzeinwirkungen ist in jeder Verbraucheranlage als Anlagenschutz einzubauen. Hinweis: zus├Ątzliche ├ťberspannungsableiter f├╝r den Ger├Ąteschutz sind entsprechend zu erg├Ąnzen.
  • Verbraucheranlagen in denen Nullung angewendet wird, sind mit einer dauerhaften Anlagenerdung auszur├╝sten:
    • ein Fundamenterder, wenn erdf├╝hlig, wird empfohlen, oder
    • als Ersatz f├╝r einen Fundamenterder aus korrosivem best├Ąndigem Material (V4A, Kupfer usw.)
      • 10 m Horizontalerder oder
      • 4,5 m Vertikalerder oder
      • eine gleichwertige Erderkombination im Erdreich errichtet werden;
    • in trockenen Erdschichten sind die Erder in nichtbindigem Erdreich einzuschl├Ąmmen;
      Definition WIKIPEDIA: Bindiger Boden ist ein Boden mit hohem Anteil an Ton oder Schluff (umgangssprachlich als Lehm bezeichnet)
    • bindiges Erdreich ist sorgf├Ąltig zu stampfen;
    • Steine und grober Kies unmittelbar am Erder vergr├Â├čern den Ausbreitungswiderstand,
    • es empfiehlt sich in diesen F├Ąllen, die Erder mit bindigem Erdreich zu umgeben;
    • die Frosttiefe von 80 cm ist einzuhalten – in normalen H├Âhenlagen.

Stand: 2020-05-01

    Satz- und Druckfehler, sowie Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Zust├Ąndigkeiten

Arbeiten im Gebiet Blitz- und ├ťberspannungsschutz sowie Erdungsanlagen usw. fallen in das reglementierte Gewerbe Elektrotechnik.

Laut ├ľVE/├ľNORM EN 50110-1 d├╝rfen Pr├╝fungen nur von erfahrenen Elektrofachkr├Ąften durchgef├╝hrt werden.

In der Blitzschutzvorschrift werden im Teil 4 (elektrische und elektronische Systeme in baulichen Anlagen) die Schutzma├čnahmen f├╝r den Ger├Ąteschutz behandelt. Diese Schutzma├čnahmen (SPM) haben den Sinn, das Risiko von Ausf├Ąllen elektrischer und elektronischer Einrichtungen zu Verringerung.
Ein geeigneter Schutz kann nur erreicht werden, wenn die Ma├čnahmen von einer Blitzschutz-Fachkraft geplant werden.

Erl├Ąuterung zur Blitzschutz-Fachkraft
Der Begriff der Blitzschutz-Fachkraft wird im Text der internationalen Norm EN 62305-4 verwendet, ist aber als Begriff nicht definiert. In ├ľsterreich gilt als Blitzschutz-Fachkraft, wer folgende Voraussetzungen erf├╝llt:

  • facheinschl├Ągige elektrotechnische Ausbildung und/oder facheinschl├Ągige Kompetenz und Erfahrungen,
  • Kenntnisse ├╝ber die einschl├Ągigen Blitzschutznormen f├╝r das Planen, Errichten und Pr├╝fen von Blitzschutzsystemen zum Schutz von baulichen Anlagen und Personen.

Es gibt auch zertifizierte Ausbildungen zur Blitzschutzfachkraft.

Stand: 2017-10-01

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Notwendigkeiten

In Deutschland werden vom Verband Blitzschutz alle zwei Jahre Blitzschutztagungen abgehalten. Dabei werden neue Erkenntnisse/Anwendungen und auch Schadensereignisse vorgestellt.

Im Jahr 2009 wurde von ├Âsterreichischen Fachleuten ein Schadensereignis infolge eines Blitzeinschlages mit f├╝nf Verletzten und einem Geb├Ąudetotalschaden vorgestellt.
Am 18. September 2007 hat es im steirischen H├╝gelland ein Gewitter gegeben und ein Blitz (72 kA) hat in den Giebel eines Wohnhauses eingeschlagen.
Die geringste Blitzschutzklasse III deckt Blitze bis 100 kA ab.
Das Wohnhaus ist in Hanglage gebaut und hatte keine Blitzschutzanlage.
Durch den Einschlag kam es zu Entstehungsbr├Ąnden und massiven Zerst├Ârungen der elektrischen Anlage. Zwei Personen erlitten eine Rauchgasvergiftung, eine Person einen massiven Geh├Ârschaden wegen des explodierenden Z├Ąhlerverteilers und eine weitere Person Verbrennungen ersten und zweiten Grades wegen dem Lichtbogen bei einem Heizk├Ârper.
Durch eine richtig ausgef├╝hrte Blitzschutzanlage – ├Ąu├čerer und innerer Blitzschutz – w├Ąre der Schaden sicher geringer ausgefallen.

Der Begriff Blitzschutz umfasst den ├Ąu├čeren und inneren Blitzschutz. Beide Teile geh├Âren untrennbar zusammen. Ein Pr├╝fprotokoll nur ├╝ber den ├Ąu├čeren Blitzschutz ist unvollst├Ąndig.
Das 3-Dimensional vermaschte Potentialausgleichsnetzwerk ist ein elementarer Bestandteil, um einen sicheren und dauerhaften Betrieb der Ger├Ąte zu gew├Ąhrleisten.

Wenn vom Blitzschutz gesprochen wird, dann wird meist nur der ├Ąu├čere Blitzschutz – Fangeinrichtungen, Ableitungen und Erdungsanlage – gemeint. Das ist nur die halbe Miete!

Der ├Ąu├čere Blitzschutz ist ein wichtiger Bestandteil eines vorbeugenden Brandschutzes.
Aus diesem Grund wird der Blitzschutz (innerer und ├Ąu├čerer) auch in der Bauvorschreibung gefordert.
In ├ľsterreich haben sich unterschiedliche Mindestblitzschutzklassen bew├Ąhrt. Diese sind je nach Geb├Ąudeart und Geb├Ąudenutzung in einem Normendokument zusammengestellt und geben eine objektive Hilfestellung der notwendigen Ma├čnahmen.

F├╝r einen sicheren Betrieb der elektrischen Anlage sind ├ťberspannungsableiter f├╝r indirekte und direkte Blitzeinwirkungen notwendig.
F├╝r den sicheren Betrieb der Ger├Ąte/Anlage/Wohnung sind weitere ├ťberspannungsableiter und ein 3-Dimensional vermaschtes Potentialausgleichsnetzwerk notwendig.

Die Versicherungsbedingungen weisen meist den Passus ÔÇ×unvorhersehbare Sch├Ąden“ aus.
Ein Blitzereignis ist ein vorhersehbares Ereignis.
Wenn die einschl├Ągigen Normen – innerer Blitzschutz ist auch ohne Blitzschutz anzuwenden – nicht eingehalten werden, dann kann sich die Versicherungsleistung reduzieren.

Wer beim sehr weitl├Ąufigen Thema ÔÇ×Blitzschutz“ die ÔÇ×Geiz ist Geil“ Mentalit├Ąt anwendet, braucht sich nicht zu wundern, wenn der mit dem Thema ÔÇ×wie Geil ist es, die Geiz-Schadens-Kosten zu bezahlen“ konfrontiert wird.

Die Anwendung der g├╝ltigen Normen und Vorschriften stellt die Mindestausf├╝hrungen f├╝r einen sicheren Betrieb dar.

Stand: 2017-10-01

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Schutzma├čnahmen

F├╝r die Ermittlung der geringsten Schutzma├čnahmen f├╝r das Objekt ist es notwendig, Details ├╝ber Gr├Â├če, Lage, Umgebungsparameter, Nutzung, Baudetails, Personenanzahl usw. zu wissen.

Es werden vier unterschiedliche Schadensquellen – Direkt-/Naheinschlag in die bauliche Anlage und Direkt-/Naheinschlag in die eingef├╝hrten Leitungen – betrachtet.

Daraus ergeben sich Grundtypen der Schadensursachen z.B. Verletzungen von Lebewesen durch elektrischen Schlag, physikalische Sch├Ąden, Ausf├Ąlle von elektrischen und elektronischen Systemen.

F├╝r die Verluste wurden normative Obergrenzen fixiert – alle 100.000 Jahre darf ein Mensch verletzt werden oder sterben, alle 1.000 Jahre darf die Dienstleistung f├╝r die ├ľffentlichkeit ausfallen oder alle 10.000 Jahre darf unersetzliches Kulturgut zerst├Ârt werden.

Durch die Risikoanalyse werden die notwendigen Ma├čnahmen vom Bearbeiter ausgew├Ąhlt, damit das Restrisiko unter dem normativ erlaubten Risiko liegt.
Meist ist es ausreichend, einen ├Ąu├čeren und inneren Blitzschutz sowie eine vermaschte Erdungsanlage unterhalb der Bodenplatte zu errichten.

Ger├Ąte, Einrichtungen, Betriebsmittel usw. werden nach einheitlichen Normen hergestellt. Diese m├╝ssen eine definierte St├Ârfestigkeit besitzen und d├╝rfen eine definierte St├Âraussendung nicht ├╝berschreiten.
Damit von einem Blitzereignis die St├Âraussendung nicht ├╝ber den vertretbaren Grenzen liegt, werden definierten elektromagnetische Umgebung in Blitzschutzzonen LPZ eingeteilt.
Es gibt mindestens eine innere Blitzschutzzone LPZ 1, wobei bei komplexeren Geb├Ąuden die Einteilung mehrerer LPZ sinnvoll sein kann.

Die Blitzschutzzonen LPZ werden wie folgt eingeteilt:

  • ├äu├čere Zonen:
    • LPZ 0
      kein Schutz vor direkten Blitzeinschl├Ągen, den vollen oder anteiligen Blitzstr├Âmen ausgesetzt oder dem vollen elektromagnetischen Feld des Blitzes ausgesetzt
    • LPZ 0 wird unterteilt in:
      • LPZ 0A
        kein Schutz vor direkten Blitzeinschl├Ągen, den vollen oder anteiligen Blitzstr├Âmen ausgesetzt oder dem vollen elektromagnetischen Feld des Blitzes ausgesetzt
      • LPZ 0B
        vor direkten Blitzeinschl├Ągen gesch├╝tzt, den anteiligen Blitzstr├Âmen ausgesetzt oder dem vollen elektromagnetischen Feld des Blitzes ausgesetzt
  • Innere Zonen:
    • LPZ 1
      gesch├╝tzt vor direkten Blitzeinschl├Ągen, es treten keine Blitzstr├Âme (Blitzschutzpotentialausgleich) auf und das elektromagnetische Feld des Blitzes kann durch Raumschirmung ged├Ąmpft sein
    • LPZ 2 ... n
      durch zus├Ątzliche SPDs an den Zonengrenzen und durch zus├Ątzliche r├Ąumliche Schirmungen wird die Betriebsverf├╝gbarkeit erh├Âht

Stand: 2017-10-01

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Bauliche Anlagen mit Menschenansammlungen

Wegen der anzunehmenden H├Ąufung von Personen sind bei baulichen Anlagen mit Menschenansammlungen besondere Vorkehrungen zu treffen.

Es sind damit z.B. ├Âffentliche Bereiche mit mehr als 1.000 m┬▓, Veranstaltungs-, Verkaufs- und Ausstellungsst├Ątten, Hochh├Ąuser, Gastst├Ątten, Gro├čgaragen, Schulen, Kinderg├Ąrten, Schutzh├╝tten usw. gemeint.

Ableitungen sind bis zu einer H├Âhe von 2,50 m so gesch├╝tzt zu verlegen, dass kein Schaden durch Vandalismus auftreten kann.

Schutzma├čnahmen gegen Verletzungen von Personen durch Ber├╝hrungs- und Schrittspannungen sind zu ber├╝cksichtigen.

F├╝r Einrichtungen, die dem Personen- und Brandschutz dienen, k├Ânnen zus├Ątzliche ├ťberspannungsschutzma├čnahmen erforderlich sein, wie z.B. Brandmeldeanlagen, Rauchw├Ąrmeabzug-Anlagen (RWA), Notbeleuchtungsanlagen, Notstromeinrichtungen, Notrufanlagen, Sicherheitsstromkreisen f├╝r Aufzugsanlagen, Lautsprecherkreisen und die Zentrale von Gefahrenmeldeanlagen (GMA) usw.

Stand: 2017-10-01

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Wesentliche Änderungen

Geb├Ąude und Anlagen besitzen unter gewissen Bedingungen einen Bestandsschutz.

F├╝r elektrische Anlagen werden die wesentlichen ├änderungen/Erweiterungen gem├Ą├č Elektrotechnikgesetz geregelt.
Eine wesentliche ├änderung/Erweiterung einer elektrischen Anlage liegt vor, wenn z.B. von Wechsel- auf Drehstrom umgestellt wird, die Leistung der Zuleitung erh├Âht wird, ├änderung der Schutzma├čnahme notwendig ist usw.

F├╝r den Blitzschutz liegt eine wesentliche ├änderung/Erweiterung einer baulichen Anlage vor, wenn es zu einer Erh├Âhung des Gef├Ąhrdungspotentials f├╝r Personen und Sachwerte kommt.
Das kann z.B. durch Aufstockung, neue Dachformen, ├änderungen der Geb├Ąudenutzung usw. erfolgen.

In der Fachinformation vom M├Ąrz 2020 werden auch Generalsanierungen einer bestehenden elektrischen Anlage und die Errichtung von Photovoltaikanlagen auf baulichen Anlagen mit Blitzschutzsystemen nach ├ľVE-E 49 als wesentliche ├änderung bzw. wesentliche Erweiterung der baulichen Anlage gesehen.

Vergleicht man diese Forderung mit einer neuen baulichen Anlage, die keine Notwendigkeit nach Blitzschutzsystemen (OIB 4, Brandschutzgutachten usw.) erfordert, dann ist das eine Ungleichbehandlung.

Beispiele:

Einfamilienwohnhaus (120 m┬▓) mit PV-Anlage wird neu errichtet
kein ├Ąu├čerer Blitzschutz rechtlich vorgeschrieben, aber zur Minimierung der Sch├Ąden empfohlen

auf einem bestehenden Einfamilienwohnhaus (120 m┬▓) mit Blitzschutz nach ├ľVE-E 49/1988
 wird eine PV-Anlage neu errichtet
laut der Fachinformation vom M├Ąrz 2020 ist das Blitzschutzsystem auf die ├ľVE/├ľNORM EN 62305-Reihe umzur├╝sten, vermutlich neue Erdung notwendig somit OVE E 8014 – 80 cm frostfreie Tiefe……

F├╝r mich ist diese Vorschreibung nicht nachvollziehbar - das Schutzziel ja, aber freiwillig – und es ist die Frage ob das der richtige Beitrag zur Energiewende ist?

In so einem Fall muss die gesamte neue Blitzschutzvorschrift angewendet werden.

Eine beh├Ârdliche Brandabschnittstrennung, vom Erdreich bis ├╝ber das Dach hinaus, kann den gesamten Umbau nach der neuesten Vorschrift begrenzen. Wichtig ist dabei, dass alle Leitungen/Adern beim Brandabschnittsdurchtritt mit ├ťberspannungsableiter beschaltet werden m├╝ssen.

Dachaufbauten mit elektrisch leitf├Ąhigen Verbindungen in das Geb├Ąudeinnere, sind bevorzugt mit getrennten Blitzschutzma├čnahmen in das Blitzschutzsystem zu integrieren.

Bei Generalsanierungen wird die Anwendung der gesamten neuen Blitzschutzvorschrift empfohlen.

Stand: 2020-05-01

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Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen

Bei der Auswahl der Schutzma├čnahmen (Fangeinrichtungen, Ableitungen, Erdung usw.) muss darauf geachtet werden, dass dadurch keine Sekund├Ąrgef├Ąhrdung entsteht.
Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen k├Ânnen z.B. sein:

  • Blitzstromeinleitung infolge nicht eingehaltener Trennungsabst├Ąnde auf z.B.
    • Antennenleitungen
    • Solar-Anlage
    • PV-Anlage
    • elektrische Verbraucher
    • Bewehrung
    • Heizk├Ârper
    • usw.
  • jedes leitf├Ąhige Teil, das Blitzstrom f├╝hren kann und bis zum Erdboden reicht, muss an die Erdungsanlage angeschlossen werden,
  • Ber├╝hrungsspannung tritt auf, wenn blitzstrombehaftete Teile ber├╝hrt werden k├Ânnen und die Standortisolierung nicht ausreichend ist oder im Handbereich weitere leitf├Ąhige Teile sind z.B.
    • zu erwartende Menschenanh├Ąufung bei einer Ableitung/leitf├Ąhigen Fassade,
    • Schwimmbad mit in die Bewehrung eingelegte Ableitungen,
    • usw.
  • Schrittspannung tritt auf, wenn die Standortisolierung nicht ausreichend z.B.
    • wenn der Spannungstrichter der Erdungsanlage problematisch ist,
    • wenn die Potentialsteuerung falsch ausgew├Ąhlt wurde,
    • usw.
  • Vermeidung von Induktionswirkungen ausgehend vom Blitzschutzsystem, z.B.
    • die Blechunterkonstruktion wird als nat├╝rlicher Bestandteil zur Blitzstromverteilung genutzt, das bedeutet, dass die Sicherheitseinrichtungen (BM, Notbeleuchtung, RWA usw.) mit ├ťberspannungsableiter zu beschalten sind,
    • Blitzschutzleitungen laufen parallel mit Stromleitungen, Trennungsabstand ist eingehalten, aber die Spannungsinduktion ist ein Problem – anderer Kabelweg, ├ťberspannungsableiter, Schirmung usw.,
    • Offene Fensterfronten stellen f├╝r sensible EDV-unterst├╝tze Arbeitspl├Ątze ein Problem dar – ├ťberspannungsableiter und ├Ârtliche Potentialsteuerung kann helfen,
    • Museum: es ist zu pr├╝fen, ob die Induktionswirkung Exponate sch├Ądigen kann,
    • usw.
  • Bei Anlagen mit Explosionsrisiko stellt der Blitz und der Blitzstrom eine Z├╝ndquelle dar. Wenn ein Blitzstrom in eine EX-Zone eingeleitet wird – ├╝ber z.B. Rohrleitungen, Metallkonstruktionen usw. – dann kann ein Spr├╝hfunke eine Explosion ausl├Âsen,
  • usw.

Eines der wichtigsten Themen ist es, sich ├╝ber den Sinn und Nutzen des Geb├Ąudes/Betriebes einen umfassenden ├ťberblick zu schaffen und dann spezielle abgestimmte Schutzma├čnahmen anzubieten.

Stand: 2017-10-01

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Umwelteinfl├╝sse

Bei der Auswahl der Schutzma├čnahmen (Fangeinrichtungen, Ableitungen, Erdung usw.) muss auf die auftretenden Umwelteinfl├╝sse geachtet werden.

Das k├Ânnen sein:

  • UV-Belastung
  • korrosive Umgebung
  • Eisansatz
  • Schneelasten
  • Erbebenbeanspruchungen
  • Zusatzbelastung durch Fangeinrichtungen
  • ist die Dacheindeckung f├╝r die Art der Fangeinrichtungen geeignet
  • ist die Dachlast durch das Gewicht der Fangeinrichtung beeintr├Ąchtigt
  • usw.

Stand: 2017-10-01

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Trennungsabstand

Der Trennungsabstand ÔÇ×s“ oder fr├╝her Abstand ÔÇ×a“ ist derjenige Abstand zwischen blitzstrombehafteten Teilen und alles andere was leitend ist - leitf├Ąhige und fremde leitf├Ąhige Teile.

In der ├ľVE-E 49/1988 war im ┬ž 13 ein Abstand a von 40 cm in Luft und 80 cm in fremden nicht leitf├Ąhigen Material (z.B. Ziegelmauerwerk, Holz usw.) generell vorgeschrieben.

Heute wird der Trennungsabstand je nach Blitzschutzklasse, Geometrie des Blitzschutzsystems, Anzahl der Ableitungen und der Leitungsl├Ąnge von z.B. der Erdungsanlage bis zur N├Ąherungsstelle abgesch├Ątzt.

Die Absch├Ątzung kann mit den Formeln entsprechend Norm oder mit EDV-Programmen erfolgen. Es kommt dabei zu Abweichungen, weil die EDV-Programme das Blitzschutzsystem genauer abbilden.

Wenn der Trennungsabstand nicht eingehalten wird, dann kommt es zu ├ťberschl├Ągen infolge zu hoher Spannungsdifferenzen. Durch den Lichtbogen kann z.B. ein Brand verursacht, Dachabdichtungen durchschlagen oder Sicherheitseinrichtungen zerst├Ârt werden.

Durch die unkontrollierte Einleitung des Blitzstroms k├Ânnen sicherheitsrelevante Einrichtungen gest├Ârt/zerst├Ârt werden:

  • Brandmeldeanlagen – sollen einen entstehenden Brand erkennen und melden
  • Notbeleuchtungsanlagen – sollen die Fluchtwege signalisieren
  • Rauchw├Ąrmeabzug-Anlagen (RWA) – sollen die Fluchtwege nutzbar halten
  • Lautsprecheranlage, Notrufanlagen – sollen Informationen zur Evakuierung geben
  • Notstromeinrichtungen – sollen beim Netzausfall betriebswichtige Anlagen versorgen
  • Sicherheitsstromkreise f├╝r Aufzugsanlagen
  • Zentrale von Gefahrenmeldeanlagen (GMA)
  • Usw.

Wenn ein Blitzschutzsystem geplant wird, dann wird das Standardthema ÔÇ×Trennungsabstand“ bereits richtig bearbeitet. Durch eine vern├╝nftige Planung k├Ânnen hohe zus├Ątzliche Kosten in der Ausf├╝hrung, Ersatzma├čnahmen, M├Ąngelbehebung und beim Betrieb gespart werden.

Einen nicht eingehaltenen Trennungsabstand mit Blitzstromableiter zu beherrschen, ist nicht immer die sinnvollste L├Âsung. Dadurch flie├čt ein Teilblitzstrom durch die Leitung und muss durch den gleichen Blitzstromableiter beim Verteiler ausgekoppelt werden. Ebenso ist dann ein Potentialausgleich mit 16 mm┬▓ notwendig. Weiters ist zu pr├╝fen, ob ein Trennungsabstand oder weitere ├ťberspannungsschutzger├Ąte notwendig sind.

Stand: 2020-05-01

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├äu├čerer Blitzschutz - Fangeinrichtungen

Der ├Ąu├čere Blitzschutz gliedert sich in Fang- und Ableitungen, die entsprechend der Blitzschutzklasse angeordnet werden.

F├╝r die Anordnung der Fangeinrichtungen gibt es drei verschiedene, aber gleichwertige Verfahren:

  • Das Maschenverfahren wird seit Jahrzehnten angewendet und ist wie ein Fischernetz. Das Problem ist die Einhaltung des Trennungsabstandes zu den darunterliegenden Einbauten.
  • Das Schutzwinkelverfahren ÔÇ×spannt Schirme“ an den Fangstangen auf und es m├╝ssen alle Bereiche abgedeckt werden.
  • Beim Blitzkugelverfahren wird fiktiv ein Ball um und ├╝ber das Geb├Ąude gerollt und ├╝berall, wo er das Geb├Ąude ber├╝hrt, werden Fangeinrichtungen positioniert. Dadurch entsteht ein 3-Dimensionaler Schutzraum und bildet die Blitzcharakteristik am realistischsten ab.

In ├ľsterreich kommen drei Blitzschutzklassen LPS f├╝r die Dimensionierung von Fang- und Ableitungen zur Anwendung. Jede LPS hat unterschiedliche Restgef├Ąhrdungen.

Die LPS I deckt Blitze von 3 kA bis 200 kA, LPS II von 5 kA bis 150 kA und LPS III von 10 kA bis 100kA ab.

Es besteht eine Proportionalit├Ąt zwischen dem Scheitelwert I des Blitzstroms und der Enddurchschlagsstrecke R.
Diese kleinsten Scheitelwerte ergeben die Blitzkugelradien der Blitzschutzklassen.

R=10 ├ŚI0,65      R in [m] und I in [kA].

Die normativen Mindestwerte decken die Blitze einer definierten Gr├Â├če ab. Blitze mit geringerer Stromst├Ąrke k├Ânnen die Fangeinrichtungen verfehlen und gro├če Sch├Ąden verursachen.
Bei der Blitzschutzklasse III sind das 9 % der Blitze, die Fangeinrichtungen verfehlen k├Ânnen.
Wenn das Fangnetz entsprechend Blitzschutzklasse II ausgef├╝hrt wird, dann sind es nur mehr 3 %.

In den Medien wurden zwei Schadensf├Ąlle mit Styroporbr├Ąnden ver├Âffentlicht:

Da die W├Ąrmed├Ąmmung auf Geb├Ąuden oft mit Styropor ausgef├╝hrt wird, das Restrisiko eines verirrten Blitzes bei Blitzschutzklasse II wesentlich geringer ist und die Kosten minimal h├Âher sind, sollte eine Verdichtung der Fangeinrichtungen ausgef├╝hrt werden.

Fangeinrichtungen sollten so gestaltet werden, dass Wartungsarbeiten – z.B. Schneer├Ąumung usw. - nicht behindert werden.

Der notwendige Trennungsabstand ist unbedingt einzuhalten.

Stand: 2017-10-01

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├äu├čerer Blitzschutz - Ableitungen

Um Sch├Ąden im Geb├Ąude zu vermeiden, ist es sinnvoll den Blitzstrom in oder an den Au├čenw├Ąnden zu f├╝hren. Es werden dazu h├Ąufig nat├╝rliche Bestandteile wie Stahlbetonw├Ąnde, S├Ąulen, Blechfassaden usw. verwendet.

In Sonderf├Ąllen werden Ableitungen im Beton auch innerhalb des Geb├Ąudes gef├╝hrt. Dabei sind aber Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen, wie z.B. Induktionswirkungen, Spannungsdifferenzen usw., zu beachten.

Wichtig ist dabei, dass sich der Blitzstrom ohne Funkenbildung auf m├Âglichst gro├če Fl├Ąchen oder viele Strompfade aufteilen kann. Dazu m├╝ssen einzelne fremde leitf├Ąhige Teile blitzstromtragf├Ąhig verbunden werden. Dies kann auch hohe Kosten verursachen.

S├Ąmtliche mit Blitzstrom behaftete Teile m├╝ssen auf Erdniveau mit der Erdung verbunden werden.
Diese Verbindung wird alle 5 m empfohlen.

Wenn die einzelnen Ableitungen durch eine Vielzahl des Querschnittes einer einzelnen Ableitung ersetzt wird, dann wird der Einzelstrom so gering, dass sich der Trennungsabstand bis zu den Fangeinrichtungen wesentlich reduziert. Durch die Aufteilung des Blitzstromes, wird eine Blitzstromfl├Ąche mit hohem Potential geschaffen. Sollten aber elektrische Ger├Ąte in oder an dieser Blitzstromfl├Ąche montiert werden, dann sind, wegen der zu erwartenden Spannungsunterschiede, ├ťberspannungsableiter zur Vermeidung von ├ťberschl├Ągen zu montieren.

Der notwendige Trennungsabstand ist unbedingt einzuhalten.

Stand: 2020-05-01

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Blitzschutzpotentialausgleich

Durch den Blitzschutzpotentialausgleich werden anteilige Blitzstr├Âme, die durch leitf├Ąhige oder fremde leitf├Ąhige Systeme in das Geb├Ąudeinnere eingeleitet werden k├Ânnen, zur Erdungsanlage abgeleitet. Ebenso werden Spannungsanhebungen der Erdungsanlage (z.B. Blitzeinschlag in das Geb├Ąude usw.) ohne gef├Ąhrliche Funkenbildungen ausgeglichen.

Fremde leitf├Ąhige Systeme (Metallrohre, Kabelschirme usw.) k├Ânnen durch blitzstromtragf├Ąhige Bauteile geerdet werden.

Leitf├Ąhige Systeme m├╝ssen mit ├ťberspannungsableiter, die Blitzstr├Âme f├╝hren k├Ânnen, sogenannte Blitzstromableiter SPD T1 geerdet werden. Die SPDs T1 werden in verschiedene Ableitverm├Âgen unterteilt – z.B. SPD T1 LPS I, SPD T1 LPS III usw.

Es sind alle Systeme in den Blitzschutzpotentialausgleich einzubeziehen.

Damit keine negativen Auswirkungen (Induktion, Blitzstromeinwirkungen usw.) auf die inneren Systeme einwirken, ist der Blitzschutzpotentialausgleich so nahe wie m├Âglich am Geb├Ąudeeintritt herzustellen.
Durch Zusatzma├čnahmen kann der Einbauort des Blitzschutzpotentialausgleichs verlagert werden.

Die Erfahrung zeigt, dass indirekte Einschl├Ąge ├╝ber mehrere hunderte Meter zerst├Ârerische Auswirkungen haben k├Ânnen. Meist f├╝hren mehrere indirekte Einschl├Ąge zum Ausfall. Daher ist ein Blitzschutzpotentialausgleich auch bei Geb├Ąuden ohne Blitzschutz zu empfehlen.

Bei Blitzstromableiter gibt es derzeit zwei unterschiedliche technische Varianten:

  • Spannungsbegrenzende SPDs – Varistorableiter.
    Der Sinn eines Varistors ist es, eine zu hohe Spannung zu begrenzen. Spannungen und Energieinhalte bleiben unterhalb dieser Schwelle unbeeinflusst.
    Diese Technik ist f├╝r den inneren Blitzschutz sehr gut geeignet. Allerdings als Blitzschutzpotentialausgleich, wo wesentlich mehr Energie reduziert werden muss, ist diese Technik nur f├╝r einfache elektrische Anlage geeignet (z.B. Gl├╝hlampen usw.).
  • Spannungsschaltende SPDs – Funkenstreckenableiter.
    Der Aufbau ist vom Prinzip sehr einfach – zwischen zwei Elektroden wird ein Lichtbogen gez├╝ndet. Damit der Lichtbogen brennen kann, ben├Âtigt er sehr viel Energie.
    Der Aufbau in den Ger├Ąten ist nat├╝rlich wesentlich komplexer.
    Durch diesen Aufbau wird ein sehr tiefer Schutzpegel erreicht, was nat├╝rlich eine sehr gute Basis f├╝r die weiteren Schutzma├čnahmen bildet.

Es gibt auch die Meinung, dass durch einen Blitzschutzpotentialausgleich Blitzstr├Âme in die Anlage gleitet werden. Aus diesem Grund soll das isoliert werden.
Nachdem es sich um mehrere 100.000 V Spannungsdifferenz handelt, l├Âst der Funke das Problem des nicht vorhandenen Blitzschutzpotentialausgleiches. Der Schaden und Betriebsausfall ist dann nat├╝rlich vom Betreiber zu begleichen.
Durch den Blitzschutzpotentialausgleich wird, wenn die ├ťberspannung zu hoch wird, ein Kurzschluss hergestellt. Dieser Kurzschluss ist so kurz, dass die angeschlossenen Ger├Ąte meist nichts mitbekommen.

Stand: 2017-10-01

    Satz- und Druckfehler, sowie Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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Erdungsanlage

Eine gemeinsame Erdungsanlage ist f├╝r alle Gewerke eine wichtige Grundlage f├╝r einen sicheren Betrieb.

Die Erdungsanlage muss viele unterschiedliche Anforderungen erf├╝llen:

  • eine gute leitf├Ąhige Verbindung zum Erdreich – Erdf├╝hligkeit - herstellen
    • als Anlagenerder zur Einhaltung der Schutzma├čnahmen
    • als Betriebserder zu Einhaltung der Abschaltbedingungen in den Verteilnetzen
    • als Blitzschutzerder, damit m├Âglichst viel Blitzenergie direkt ins Erdreich abgeleitet wird
    • usw.
  • korrosiv best├Ąndig f├╝r Jahrzehnte
  • hohe Energien (z.B. 50Hz Doppelfehler im Verteilnetz usw.) bew├Ąltigen
  • Potentialsteuerung
  • usw.

Mit Jahresbeginn 2019 ist die OVE E 8014 neu erschienen. 
Laut dem Ersatzvermerk ersetzt die vorliegende Ausgabe die Normenreihe ├ľVE/├ľNORM E 8014:2006.
Durch die aktuelle ETV ist aber die Ausgabe 2006 weiterhin g├╝ltig.
Um Probleme bei Streitigkeiten nicht zu verlieren, ist es empfehlenswert die Ausgabe 2019 zus├Ątzlich zur Ausgabe 2006 anzuwenden.

Diese Norm mit dem Titel “Fundamenterder und erg├Ąnzende Ma├čnahmen mit Erdung und Potentialausgleich f├╝r Einrichtungen der Informationstechnik” geht auf die aktuellen Bauausf├╝hrungen ein.
Ebenso werden durch die erweiterten Ma├čnahmen die Verbesserung des Erdungswiderstandes und des EMV-Schutzes erzielt.

Da in Vergangenheit die ├ľVE/├ľNORM E 8014-Reihe hin und wieder “Innovativ” angewendet wurde, ergeben sich durchaus gr├Â├čere Kostensteigerungen mit der neuen Norm.
Ich habe anhand eines einfachen B├╝rogeb├Ąudes versucht die Mehrkosten abzusch├Ątzen.

OVEE8014_2019_Preisvgl_1
OVEE8014_2019_Preisvgl_2
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Viel Zeit wird mit m├╝hsamen Diskussionen ├╝ber die richtige Ausf├╝hrung von Erdungsanlagen verwendet.
Hier ein Auszug der wichtigsten Punkte:

  • Korrosion der Erdungsanlage:
    In der ├ľVE-E 40/1987 (habe fr├╝here Normen nicht recherchiert) wurde eine Berechnungshilfe f├╝r die Korrosion bereitgestellt. Im Anhang A wird das intensiv beschrieben. Es geht dabei um die Oberfl├Ąchenverh├Ąltnisse der unterschiedlichen Materialien im Erdreich. Wenn das Verh├Ąltnis der Oberfl├Ąchen mehr als 1/100 ist, dann gibt es eine elektrochemische Korrosion.
    Es ist im Prinzip das gleiche wie in den Schulen oft gezeigte Experiment ÔÇ×Strom aus Obst“. Sie k├Ânnen es im Internet recherchieren und selber nachbauen.
    ├ťbrigens die ├ľVE-E 40/1987 ist auch mit Herbst 2017 noch immer g├╝ltig – 30 Jahre G├╝ltigkeit, da sollten wir ├╝ber das Thema nicht mehr diskutieren m├╝ssen.
    Wenn kein V4A oder Kupfer verlegt wird, dann m├╝ssen Sie beweisen, dass Ihre Ausf├╝hrung korrosiv best├Ąndig ist.
  • Erdf├╝hligkeit von Erdungsanlagen
    Die ├ľNORM E 2790 Elektroinstallation, Erdungsanlage, Fundamenterder, Ausgabe: 1. Juli 1991 (habe fr├╝here Normen nicht recherchiert) beschreibt im Abschnitt ÔÇ×3.2 Beton f├╝r Fundamenterder“, dass ÔÇ×Beton f├╝r Fundamenterder muss eine gute elektrische Leitf├Ąhigkeit besitzen“
    Da seit ├╝ber 25 Jahren dieses Thema bekannt ist, in allen einschl├Ągigen Vorschriften und Publikationen immer wieder behandelt wird, w├Ąre es f├╝r diese ÔÇ×autodidaktischen Experten“ ratsam, sich mit dem Thema zu besch├Ąftigen, damit keine Anlagen errichtet werden, die eine Personengef├Ąhrdung darstellen!
    Wenn die Erdung nicht im Erdreich verlegt wird, dann m├╝ssen Sie beweisen, dass Ihre Ausf├╝hrung eine gute leitf├Ąhige Verbindung zum Erdreich hat.

Die ├ľVE/├ľNORM E 8001-1 und OVE E 8101 beschreiben die Anordnung und Ausf├╝hrung von Anlagenerdern:

  • ein Fundamenterder ist vorzugsweise zu errichten, wenn das Fundament eine gute leitf├Ąhige Verbindung mit dem Erdreich (erderwirksam) besitzt,
  • als Ersatz f├╝r einen Fundamenterder Horizontalerder (Typ A) oder Vertikalerder (Typ A) oder ein gleichwertige Erderkombination im Erdreich errichtet werden,
  • in trockenen Erdschichten sind die Erder in nichtbindigem Erdreich einzuschl├Ąmmen -
    Definition WIKIPEDIA: Bindiger Boden ist ein Boden mit hohem Anteil an Ton oder Schluff (umgangssprachlich als Lehm bezeichnet),
  • bindiges Erdreich ist sorgf├Ąltig zu stampfen,
  • Steine und grober Kies unmittelbar am Erder vergr├Â├čern den Ausbreitungswiderstand,
  • es empfiehlt sich in diesen F├Ąllen, die Erder mit bindigem Erdreich zu umgeben.

Damit Erdungsanlagen das ganze Jahr sicher funktionieren, ist die Frosttiefe zu beachten.
Die frostfreie Tiefe ├Ąndert sich mit der H├Âhenlage und ist auf den Errichtungsort abzustimmen. In normalen H├Âhenlagen ist f├╝r Anlagen- und Betriebserder eine Tiefe von 80 cm einzuhalten.
Wenn nur Blitzschutzerdungen errichtet werden, dann reicht in normalen H├Âhenlagen eine Tiefe von 50 cm aus.

Wichtig ist, dass durch die Erdungsanlage keine Personengef├Ąhrdung durch Schrittspannung verursacht wird.

Fundamenterder:

  • f├╝r die ordnungsgem├Ą├če Errichtung des Fundamenterder ist das Elektrounternehmen verantwortlich,
  • vor Einbringung des Betons ist die korrekte Lage des Fundamenterders und seiner Anschlussfahnen sowie die Zuverl├Ąssigkeit aller Verbindungen von einem dazu befugten Elektrotechniker zu kontrollieren,
  • die Lage des gesamten Fundamenterder ist nachvollziehbar zu dokumentieren (z.B. durch Fotos, Film usw.),
  • nachdem der Beton abgebunden hat, ist die Messung des Erdungswiderstandes gem├Ą├č ├ľVE/├ľNORM E 8001-6-61 vorzunehmen - dies ist ├╝blicherweise nach 28 Tagen der Fall,
  • die Dokumentation der Lage und Ausf├╝hrung des Fundamenterder und der Anschlussfahnen sowie die Messergebnisse sind gem├Ą├č ├ľVE/├ľNORM E 8001-6-63 in das Anlagenbuch aufzunehmen.

Wasserleitung als Erdungsanlage:

  • die Wasserleitung war vor der Jahrtausendwende als Erdung nutzbar – Wasserleitungsrichtlinie,
  • dies wurde um die Jahrtausendwende aufgek├╝ndigt, da neue Wasserleitungen aus Kunststoff errichtet wurden,
  • wenn Wasserleitungen gegen Kunststoff getauscht werden, dann schreiben die Wasserversorger meist auch die betroffenen Verbraucher an,
  • es muss eine Erdungsanlage nachger├╝stet werden.

Stand: 2020-05-01

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Innerer Blitzschutz

Der innere Blitzschutz ist f├╝r einen sicheren Betrieb von elektrischen und elektronischen Systemen zust├Ąndig.

W├Ąhrend der Blitzschutzpotentialausgleich ein Anlagenschutz ist, muss wenn notwendig ein Ger├Ąteschutz erg├Ąnzt werden – ist immer notwendig. Auch ohne Blitzschutz ist das anzuwenden.

Elektrische und elektronische Systeme k├Ânnen durch ├Ąu├čere/innere Sto├čwellen gest├Ârt oder zerst├Ârt werden. Die Sto├čwellen werden meist durch Blitzereignisse, Schaltvorg├Ąnge usw. erzeugt.
Selbst das Ausschalten von induktiven Lasten k├Ânnen ├ťberspannungen von mehreren 1.000 V erzeugen.
Ein Drucker mit einer Pulspaketheizung kann andere Ger├Ąte st├Âren.

Wirksame Schutzma├čnahmen sind eine Kombination der folgenden Einzelma├čnahmen:

  • SPDs
  • 3-dimensionales Potentialausgleichsnetzwerk
  • beidseitige Schirmung
  • Kabel-/Leitungsf├╝hrung
  • vermaschter Potentialausgleich
  • r├Ąumliche Schirmungen
  • Blitzschutzzonenkonzept
  • usw.

Ausschlaggebend f├╝r die Auswahl der Schutzma├čnahmen ist die Bemessungs-Sto├čspannung Uw welche die Betriebsmittel entsprechend der Herstellerangaben zerst├Ârungsfrei aushalten.

Folgende Einrichtungen m├╝ssen jedenfalls betrachtet werden:

  • Sicherheitstechnische Einrichtungen wie z.B.
    • Brandmeldeanlage
    • Notbeleuchtungsanlage
    • RWA-Anlage
    • Notrufsysteme (z.B. Aufzug)
    • Lautsprechersystem zu Evakuierung
    • Ersatzstromversorgungen
    • Notstromversorgungen
    • usw.
  • EDV-Systeme
  • Betriebsnotwendige Einrichtungen entsprechend Betreiberangaben
  • Usw.

Werden Blitzschutzzonen geplant/errichtet, dann werden die sch├Ądlichen Beeinflussungen bei jeder Zone reduziert und damit die Betriebssicherheit erh├Âht. Wichtig ist, dass alle fremde leitf├Ąhige Teile und leitf├Ąhige Teile beim Zonen├╝bertritt an die Raum-/Schrankschirmung anzuschlie├čen sind. Leitf├Ąhige Teile sind mit ├ťberspannungsableiter zu beschalten – jede Ader.

Es gibt f├╝r ├ťberspannungsableiter Hersteller, die laut Datenblatt vom Blitzstrom bis zum Feinschutz alles beherrschen. Fehlt eine L├Ąngenangabe, dann gilt die Angabe nur f├╝r den Einbauort.
Der Restspannungspegel ist auch zu beachten und zwar beim maximalen Sto├čstrom. Ansonsten kann es beim Nennableitverm├Âgen des ├ťberspannungsableiter zur Zerst├Ârung des gesch├╝tzten elektrischen und elektronischen Systems kommen.

Da diese Ma├čnahmen komplex sind, bedarf es einer fachlich kompetenten Planung.

Die ├ľVE/├ľNORM EN 62305-4 hat daf├╝r die einzelnen Ma├čnahmen in einem eigenen SPM-Managementplan zusammengestellt.

Stand: 2017-10-01

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Pr├╝fprotokolle

Wenn ein Pr├╝fprotokoll nach der jetzigen Vorschrift nicht aus mehreren Seiten besteht, dann handelt es sich vermutlich um ein Bienenhaus.

Pr├╝fprotokolle enthalten alle relevanten Punkte der Normen. Ebenfalls wird die Ausf├╝hrung der verschiedenen Teile beschrieben, z.B. Fotos der Erdungsanlage usw.

Auf der OVE-Homepage unter dem Punkt Fachinformationen/Blitzschutz
https://www.ove.at/normung-oek/informationen-zu-normen-und-richtlinien/fachinformationen/
ist eine Ausf├╝llhilfe f├╝r den Pr├╝fbefund f├╝r Blitzschutzanlagen kostenlos zum Download. Ebenfalls kann ein elektronisches Dokument bestellt werden.

Stand: 2017-10-01

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├ťberpr├╝fungen

Regelm├Ą├čige ├ťberpr├╝fungen sind notwendig, um die Betriebssicherheit zu erhalten.

Die ├ťberpr├╝fungszeitr├Ąume f├╝r Blitzschutzanlagen sind bei der Mindestblitzschutzklasse angegeben.
Es muss der ├Ąu├čere und innere Blitzschutz ├╝berpr├╝ft werden.
Darunter fallen auch die ├ťberspannungsschutzger├Ąte. Wenn eine Sichtpr├╝fung nicht m├Âglich ist, dann ist eine Messung notwendig.

Laut ├ľVE/├ľNORM EN 50110-1 d├╝rfen Pr├╝fungen nur von erfahrenen Elektrofachkr├Ąften durchgef├╝hrt werden.

Stand: 2017-10-01

    Satz- und Druckfehler, sowie Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

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PV-Anlagen

PV-Anlagen sind ein unverzichtbarer Bestandteil um die Energiewende zu schaffen und fallen in das reglementierte Gewerbe Elektrotechnik.

Trotz aller W├╝nsche, die Ertragsmaximierung von PV-Anlagen auszureizen, darf die Sicherheitseinrichtung Blitzschutz nicht beeintr├Ąchtigt oder unwirksam gemacht werden. Zuerst kommt der Blitzschutz, andere Sicherheitseinrichtungen und dann mit, anderen Gewerken gemeinsam, die PV-Anlage!
Wenn ein PV-Planer nur die PV-Anlage planen kann, dann werden zus├Ątzlich mehrere Fachleute ben├Âtigt.
Die Gesamtkosten abzusch├Ątzen, ist dann schwierig.

Schattenbildungen sind zu vermeiden, aber so wie es mancher darstellt, dass eine M├╝cke den Ertrag soweit reduziert, dass der Betreiber Konkurs geht, ist es auch nicht. Die Betriebssicherheit hat immer noch Vorrang und ist VOR Beginn der PV-Montage zu planen!

Es ist auch durch einen Fachmann - VOR Beginn der PV-Montage - zu kl├Ąren, ob die geplante PV-Anlage eine wesentliche ├änderung darstellt oder nicht.

Die Fachleute des ├ľVE haben zus├Ątzliche – nicht alleinige - Informationen zur Blitzschutzvorschriftenreihe in den Richtlinien R 6-2 Reihe zusammengestellt. Diese Richtlinien setzen die Blitzschutzvorschriftenreihe NICHT au├čer Kraft, sondern sind nur erg├Ąnzend.

Das Thema Trennungsabstand wird oft von der Checkliste gestrichen und dann PV-Anlagen errichtet, die Blitzteilstr├Âme unkontrolliert in gesch├╝tzte Bereiche leiten. Die Beschaltung der PV-Leitungen mit Blitzstromableiter ist nicht die Universall├Âsung – Trennungsabst├Ąnde, Induktionen usw. m├╝ssen auch beachtet werden.

Nicht eingehaltene Trennungsabst├Ąnde k├Ânnen folgende Probleme verursachen:

  • Personengef├Ąhrdungen infolge Ber├╝hrungsspannung
  • Betriebsausf├Ąlle infolge Blitzstr├Âme
  • Wassersch├Ąden infolge Durchl├Âcherung der Feuchtigkeitsabdichtung bei z.B. Modulfeld
  • Explosion von EX-Zonen infolge Blitzstr├Âme
  • usw.

Laut der Fachinformation sind Dachaufbauten mit elektrisch leitf├Ąhigen Verbindungen in das Geb├Ąudeinnere – z.B. PV-, Solar-, Klima-, Antennen-, RWA-Anlagen usw. - bevorzugt mit getrennten Blitzschutzma├čnahmen in das Blitzschutzsystem zu integrieren, auch wenn sie keine wesentliche ├änderung darstellen.

Stand: 2017-10-01

    Satz- und Druckfehler, sowie Änderungen und Irrtümer vorbehalten.

Geschichte | Sowieso Mindestforderungen | Zust├Ąndigkeiten | Notwendigkeiten | Schutzma├čnahmen | Bauliche Anlagen mit Menschenansammlungen | Wesentliche ├änderungen | Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen | Umwelteinfl├╝sse | Trennungsabstand | Fangeinrichtungen | Ableitungen | Blitzschutzpotentialausgleich | Erdungsanlage | Innerer Blitzschutz | Pr├╝fprotokolle | ├ťberpr├╝fungen | PV-Anlagen | Solar-Anlagen | Klimaanlagen / R├╝ckk├╝hler | Absturzssicherungssysteme | Edelstahlkamin | Fliegende Bauten | Baustellen | Schwimmb├Ąder | Landwirtschaften | EX-Schutz | Seveso III Novelle

Solar-Anlagen

Laut der Fachinformation sind Dachaufbauten mit elektrisch leitf├Ąhigen Verbindungen in das Geb├Ąudeinnere – z.B. PV-, Solar-, Klima-, Antennen-, RWA-Anlagen usw. - bevorzugt mit getrennten Blitzschutzma├čnahmen in das Blitzschutzsystem zu integrieren, auch wenn sie keine wesentliche ├änderung darstellen.

Die Blitzschutzma├čnahmen sind unter Einhaltung der ├Ârtlichen Trennungsabst├Ąnde zu planen und zu montieren.

Stand: 2017-10-01

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Klimaanlagen / R├╝ckk├╝hler

Laut der Fachinformation sind Dachaufbauten mit elektrisch leitf├Ąhigen Verbindungen in das Geb├Ąudeinnere – z.B. PV-, Solar-, Klima-, Antennen-, RWA-Anlagen usw. - bevorzugt mit getrennten Blitzschutzma├čnahmen in das Blitzschutzsystem zu integrieren, auch wenn sie keine wesentliche ├änderung darstellen.

Die Blitzschutzma├čnahmen sind unter Einhaltung der ├Ârtlichen Trennungsabst├Ąnde zu planen und zu montieren.

Hilfreich ist auch, wenn die Ger├Ąte nicht direkt an der Attika aufgestellt werden, sondern mehr in der Dachmitte. Diese Ma├čnahme kostet weniger Geld, bedarf nur einer geringeren Planungsanpassung, kann aber immense Kosten und Sekund├Ąrprobleme sparen.

Stand: 2017-10-01

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Absturzsicherungssystem

Absturzsicherungssysteme werden entweder als einzelne Anschlagpunkte oder ganze Seilsysteme ausgef├╝hrt. Da diese Systeme den Blitzschutz meist ├╝berragen, m├╝ssen die Fangeinrichtungen angepasst werden, um die Sicherheitsma├čnahme Blitzschutz nicht auszuschalten.
Das hat mit der Errichtung der Absturzsicherungssysteme zu erfolgen.

Blitzeinwirkungen auf Absturzsicherungssysteme sind nur dann zul├Ąssig, wenn diese auch die entsprechende Blitzschutztechnische Pr├╝fung besitzen, die Montage nach den Herstellerangaben erfolgte und ein entsprechendes Pr├╝fprotokoll ausgestellt wurde.

Eine unkontrollierte Blitzstromeinleitung in das Geb├Ąude - z.B. Befestigungspunkte – Armierungen usw. – ist auf jeden Fall zu vermeiden.

Trennungsabst├Ąnde sind einzuhalten oder Ersatzma├čnahmen, OHNE Sekund├Ąrgef├Ąhrdung, sind anzuwenden.

Besonders gef├Ąhrdet sind Seilsysteme, weil:

  • gro├če Ausdehnung,
  • direkte Blitzeinschl├Ąge schmelzen das Sicherungsseil aus und k├Ânnen es schw├Ąchen, die Funktion kann dann nicht mehr gegeben sein,
  • Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen werden durch nicht eingehaltenen Trennungsabstand auf gro├čen Teilen der Dachfl├Ąche hergestellt.

In Anlehnung an die Fachinformation sind Dachaufbauten mit elektrisch leitf├Ąhigen Verbindungen in das Geb├Ąudeinnere bevorzugt mit getrennten Blitzschutzma├čnahmen in das Blitzschutzsystem zu integrieren. Hinweis: Befestigungspunkte oder St├╝tzen leiten auch einen Blitzstrom in das Geb├Ąudeinnere.
Wenn das Blitzschutzsystem isoliert aufgebaut wird, dann treten viele Probleme gar nicht auf.

Durch Fangeinrichtungen d├╝rfen nat├╝rlich Absturzsicherungssysteme nicht beeintr├Ąchtigt werden.

Nach der Montage/Änderung der Absturzsicherungen ist das Blitzschutzsystem zeitnahe anzupassen.

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Edelstahlkamin

In der OVE-Richtlinie R 6-3 sind im Abschnitt 6.1 Ma├čnahmen f├╝r Rauch- und Abgasf├Ąnge beschrieben.

Durch die gro├če Oberfl├Ąche eines Edelstahlkamins ist er ein perfekter Leiter f├╝r einen Blitzstrom.
Wenn ein Blitzstrom auf dieser Oberfl├Ąche flie├čt, dann ist es fast unm├Âglich diesen fr├╝hzeitig abzuleiten. Am Ende mit der Erdung verbinden, ist die einzige M├Âglichkeit.
Hier ist ein Blitzschutzpotentialausgleich f├╝r die Einrichtungen der elektrischen und elektronischen Systeme auszuf├╝hren. Hinweis: Edelstahlkamin - Gastherme – Badezimmer – Lebensgefahr!
Die Sekund├Ąrgef├Ąhrdung entlang des Kamins, ebenso bei allen Anschl├╝ssen, sind zu beachten.

Der Edelstahlkamin ist bevorzugt mit getrennten Blitzschutzma├čnahmen in das Blitzschutzsystem zu integrieren.

Nach der Montage/Änderung des Edelstahlkamines ist das Blitzschutzsystem zeitnahe anzupassen.

Stand: 2017-10-01

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Fliegende Bauten

F├╝r fliegende Bauten – k├Ânnen ohne Substanzverlust demontiert und montiert werden - sind wegen der vor├╝bergehenden Aufstellzeit erleichterte Ma├čnahmen in der OVE-Richtlinie R 6-1 zusammengestellt.

Zeltfeste sind auch fliegende Bauten und wenn ein Blitzschutz vorgeschrieben wird, dann ist die OVE-Richtlinie anzuwenden. Auch wenn kein Blitzschutz vorgeschrieben ist, sollte mit dem Betreiber ├╝ber die Gef├Ąhrdung gesprochen werden.

Diese umfassen Erdung, ├Ąu├čerer und innerer Blitzschutz.

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Baustellen

Wenn Arbeiten im Freien, an der Fassade, in der N├Ąhe von Ger├╝sten/Krane usw. gemacht werden, dann ist hier ein besonderes Augenmerk auf die Gefahr von Blitzereignissen zu legen.

Es k├Ânnen Personen gef├Ąhrdet werden durch:

  • direkt vom Blitz getroffen - durch Aufenthalt in keinem gesch├╝tzten Bereich,
  • Blitz├╝berschlag - durch Blitzeinschlag in das Ger├╝st/Kran/Baum usw.,
  • Ber├╝hrungsspannung - durch Blitzeinschlag in das Ger├╝st/Kran/Baum usw.,
  • Schrittspannung - durch Blitzeinschlag in das Ger├╝st/Kran/Baum usw.,
  • es kann auch zu weiteren Sekund├Ąrgef├Ąhrdungen infolge nicht fertiggestellter Schutzma├čnahmen kommen.

Der Schutz von Personen l├Ąsst sich meist nicht durch technische Ma├čnahmen (z.B. Blitzschutzanlage usw.) realisieren. Wichtig ist es die organisatorischen Ma├čnahmen auf die Gef├Ąhrdungen abzustimmen.

Es gibt auch Versuche, die Gefahr eines Blitzereignisses mit Feldsensoren – an den h├Âchsten Punkten installiert – fr├╝hzeitig zu erkennen und dann die Arbeiten im Freien abzubrechen.

Krane auf Baustellen stellen, durch ihre meist alles ├╝berragende Ausdehnung, einen perfekten Blitzschutzfangmast dar. Erfahrungen haben aber auch gezeigt, dass trotzdem andere Teile, eigentlich im Schutzbereich des Krans, vom Blitz getroffen werden k├Ânnen.

Ein Turmdrehkran ist mit mindestens zwei Erdungen Typ A nach Blitzschutzklasse III zu erden. Das sind mindestens 5 m Horizontalerder oder 2,50 m Tiefenerder. Frosttiefe nicht vergessen.
Sobald der Fundamenterder fertig gestellt ist, ist eine Verbindung herzustellen.

An allen Kranschienenenden sind Erdungen Typ A nach Blitzschutzklasse III zu verlegen. Wenn die Schienenl├Ąnge mehr als 20 m betr├Ągt, dann ist maximal alle 20 m eine Erdung beidseitig herzustellen.

Alle metallischen Teile, z.B. Rohrleitungen, Betonmischer, Zementsilo usw. sind an die Erdungsanlage anzuschlie├čen.

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Schwimmb├Ąder

In Schwimmb├Ądern ist wegen der erschwerten Umgebungsbedingungen, z.B. feuchte und nasse Bereiche ein besonderes Augenmerk auf den Potentialausgleich und m├Âgliche die Blitzgef├Ąhrdung zu legen.

F├╝r Freib├Ąder oder Naturb├Ąder sind wirksame Blitzschutzma├čnahmen (z.B. Fangeinrichtungen, Ableitungen, Potentialsteuerung usw.) meist nicht m├Âglich. Hier hilft nur die R├Ąumung des gef├Ąhrdeten Bereiches.

Hallen- und Freizeitb├Ąder sind mit entsprechenden Blitzschutzsystemen auszur├╝sten, wobei der Trennungsabstand einzuhalten ist.
Selbst das Einbeziehen von nat├╝rlichen Bestandteilen, wie z.B. Stahlkonstruktionen, Fassaden, Fensteranlagen, Stahlbetonbewehrungen usw., stellen in feuchten und nassen Bereichen eine erh├Âhte Personengef├Ąhrdung dar. Auch eine Potentialsteuerung kann hier nicht wirksam werden.
Der Blitzschutz ist als isoliertes System auszuf├╝hren.

Die metallenen Konstruktionen sind in den Potentialausgleich einzubinden.
Wenn das Innenbecken ├╝ber einen Schwimmkanal mit dem Au├čenbecken verbunden ist, dann ist das Innenbecken durch einen elektrisch leitenden voll abdeckenden Verschluss zu versehen. Die elektrisch leitenden Verschl├╝sse werden mit dem Erdungssystem verbunden. Der Verschluss ist zeitgerecht zu schlie├čen.

Bei Au├čenbecken ist auch auf das Problem, durch einen Blitzeinschlag in das Geb├Ąude und die Ausbildung des Potentialtrichters der Erdungsanlage, zu achten.

Die Anwendung der Potentialsteuerung ist auf die ├Ârtlichen Begebenheiten abzustimmen.

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Landwirtschaften

Wenn Nutztiere gehalten werden, dann ist der vermaschte Potentialausgleich korrosiv best├Ąndig richtig auszuf├╝hren. Moderne Laufst├Ąlle erfordern die Blitzschutzklasse II sowie erweiterte ├ťberspannungsschutzma├čnahmen.

Einen Blitzstrom - durch nicht eingehaltenen Trennungsabstand – in einen Stall einzuleiten, ist ein absolutes No-Go. Es gibt nur eines, den Trennungsabstand einhalten. Wichtig ist dabei, sich den Stall genau anzuschauen, weil viele Einrichtungen mit metallenen Teilen am Dachstuhl befestigt werden.

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EX-Schutz

Es muss in einem Explosionsschutzdokument die Gef├Ąhrdung zusammengestellt werden. Das Dokument ist immer auf neuestem Stand zu halten.

Der prim├Ąre Explosionsschutz ist die Verhinderung der Entstehung von explosionsgef├Ąhrdeten Bereichen.

Der sekund├Ąre Explosionsschutz ist die Vermeidung von Z├╝ndquellen. Das k├Ânnen z.B. Blitzschlag, statische Elektrizit├Ąt, elektrische Ausgleichsstr├Âme usw. sein.

Ebenso kann die Einleitung eines Blitzteilstromes, z.B. metallische Rohrsysteme usw., eine EX-Zone zur Explosion bringen.

Die notwendigen Ma├čnahmen sind von einer Blitzschutz-Fachkraft mit entsprechender Kenntnis zu planen.

Stand: 2017-10-01

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Seveso III - Novelle

Das Ziel ist es, schwere Unf├Ąlle mit gef├Ąhrlichen Stoffen zu verh├╝ten und ihre Folgen zu begrenzen.

Der Betriebsinhaber hat alle nach dem Stand der Technik notwendigen Ma├čnahmen zu ergreifen, um schwere Unf├Ąlle zu verh├╝ten und deren Folgen f├╝r die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu begrenzen.

Dadurch ist der Blitzschutz immer auf neuesten Stand der Technik zu halten.

Stand: 2017-10-01

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